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Montage- und Betriebshinweise


 
Bei allen unter auf der Seite Einbau genannten Einbau- bzw. Befestigungsmöglichkeiten empfiehlt die Firma Reckmann GmbH darauf zu achten, daß die Verbindungen mit dem Prozeß dicht, fest und sicher nach den anerkannten Regeln der Technik und den jeweils geltenden Vorschriften hergestellt werden.  

Außerdem sollten die folgenden Hinweise beachtet werden : 

  • Die Lebensdauer von Thermopaaren kann sich in vielen Betriebsfällen verlängern, wenn ein zusätzliches keramisches Innenrohr in das Thermoelement eingebaut wird.
  • Um eine Durchbiegung bei längeren Metall-Schutzrohren (vor allem bei Einsatztemperaturen oberhalb von ca. 500 °C) zu vermeiden, sollten diese vorzugsweise senkrecht hängend eingebaut werden; bei waagerechter Einbaulage sind daher entsprechende, geeignete Abstützungen vorzusehen. 
  • Keramische Schutzrohre (SR) dürfen keiner mechanischen Belastung (z.B. Biegung oder Schlageinwirkung) und keinem zu raschen Temperaturwechsel (Temperaturschock) ausgesetzt werden. Zur Vermeidung von Rissen sollten keramische SR, die z.B. in einen heißen Ofen eingebaut werden müssen, nur sehr langsam oder vorgewärmt in den Ofen eingeschoben werden, wobei ein direkter Flammenkontakt zu vermeiden ist.  Nach DIN 43 724 dürfen keine sichtbaren Beschädigungen an dem keramischen SR auftreten, wenn sie abhängig vom äußeren Durchmesser mit den folgenden Einschiebegeschwindigkeiten in einen auf die zulässige Dauertemperatur des SR (je nach Werkstoff 1500° oder 1600°C) erwärmten Rohrofen eingeführt werden : bei D = 10 mm mit 100 cm / min, bei D = 15 mm mit 50 cm / min, bei D = 24 und 26 mm mit 1 cm / min !!!  Die Fa. Reckmann GmbH empfiehlt jedoch (vor allem bei D = 10 und 15 mm) die SR deutlich langsamer in den heißen Prozeß einzuführen und auch entsprechend wieder auszubauen. Darüber hinaus sollten keramische SR bei Einsatztemperaturen oberhalb von ca. 1200°C nur senkrecht hängend eingebaut werden.
  • Die handelsüblichen Anschlußköpfe aus Aluminium bzw. Kunststoff sind mit Gummi-Dichtungen ausgestattet und für Umgebungstemperaturen bis ca. 100°C geeignet. 
    Auf Wunsch sind Aluminiumköpfe auch mit Silicon-Dichtungen lieferbar, die bis ca. 150°C eingesetzt werden können. Die zulässige Umgebungstemperatur verringert sich auf ca. 80°C wenn ein Meßumformer / Transmitter im Anschlußkopf eingebaut ist. 
  • Um den Meßfehler durch Wärmeableitung (z.B. über das Schutzrohr oder das Mantelrohr) vernachlässigbar klein zu halten, sollte die Fühlerspitze der Temperatursensoren so tief wie möglich in das zu messende Medium eintauchen. Bei Thermoelementen und genormten Widerstandsthermometern sollte die Eintauchtiefe in Flüssigkeiten mindestens 6 mal und in Luft / Gasen mindestens das zehnfache vom Schutzrohrdurchmesser betragen. Bei den Mantel-Thermoelementen (MTE) und Mantel-Widerstandsthermometern (MWT) beträgt die Mindest-Eintauchtiefe in Flüssigkeiten 5 mal Mantelrohrdurchmesser bzw. 20 mal Mantelrohrdurchmesser in Luft / Gasen, wobei die Eintauchtiefen für MWT noch jeweils um die temperaturempfindliche Länge (TEL, üblicherweise ca. 35 bis 40 mm) zu vergrößern sind. Wenn in Rohrleitungen mit kleinen Durchmessern keine ausreichende Eintauchtiefe bei senkrechter Montage gegeben ist, sollten die Temperatursensoren schräg oder in einem Rohrkrümmer jeweils entgegen der Strömungsrichtung eingebaut werden. 
  • Die Verbindung zwischen dem (Mantel-) Thermoelement und dem Meßgerät bzw. der externen Vergleichsstelle darf nur mit einer dem Thermopaar entsprechenden Ausgleichs- oder Thermoleitung (siehe hierzu auch die Seite über Ausgleichs- und Thermoleitungen) hergestellt werden. Es ist darauf zu achten, dass die Leitungen in richtiger Polarität angeschlossen werden. 
  • Bei Widerstandsthermometern kann für die Verbindung zum Meßgerät handelsübliche Kupferleitung eingesetzt werden. Die Adernzahl ist abhängig von der Ausführung des Meßwiderstandes (einfach oder doppelt) und von der Schaltungstechnik. Wenn möglich sollten Kupferleitungen mit einem Querschnitt von 1,5 qmm verwendet werden.  
  • Beim Einbau von Mantel-Widerstandsthermometern und ähnlichen Ausführungen ist unbedingt darauf zu achten, daß die Mantel-Leitung (ML) in einem Bereich von ca. 50 mm hinter dem an die ML angeschweißten starren Metallröhrchen (siehe hierzu Bild 6, Teile i und k auf der Seite" Aufbau von Widerstandsthermometern ") nicht gebogen wird. Es empfiehlt sich allerdings, diesen nicht gebogenen Bereich wenn möglich noch zu vergrößern. 

Die restliche Mantel-Leitung kann ohne Beeinträchtigung der technischen Eigenschaften gebogen werden (dies gilt auch für Mantel-Thermoelemente), solange der Biegeradius größer ist als der 5 fache Außendurchmesser der Mantel-Leitung.

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